Mutige Nachbarschaftshelferinnen standen im Mittelpunkt

MultiplikatorInnentreffen, 28.11.2012, Mehrgenerationenhaus, Barnstorf
MultiplikatorInnentreffen, 28.11.2012, Mehrgenerationenhaus, Barnstorf

 

Barnstorfs Modellprojekt „Bürgermut tut allen gut“ hatte eingeladen – und viele kamen!

 

Ein voller Saal im Mehrgenerationenhaus des IGEL e.V. war schon das äußere Zeichen dafür, dass das Thema Zivilcourage und Häusliche Gewalt auch in der Samtgemeinde Barnstorf angekommen ist. Die Koordinatorinnen von Bürgermut, Christina Runge und Doris Wieferich, hatten alle Menschen eingeladen, die sich in den letzten 2 Jahren zu Mutbürgerinnen und Mutbürgern schulen ließen oder an den Küchentischgesprächen und Herrenabenden teilgenommen hatten.

 

Genauso bunt und vielseitig wie das Projekt selbst waren die Gäste aus der Samtgemeinde Barnstorf, aus Politik und Bildung.

 

Erzieherinnen aus den verschiedenen Kindergärten und viele andere Personen, die das Projekt unterstützt haben, trafen an diesem Abend zusammen und zeigten ihre Begeisterung für die Bürgermut-Erfolgsgeschichte.

 

Nach ein paar einleitenden Sätzen von Christina Runge übernahm Herr Moss, stellvertretender Bürgermeister der Samtgemeinde Barnstorf, das Wort.

 

Er lobte den Einsatz und die andauernde Begeisterung an der Sache und würdigte die zwei Hauptantriebskräfte des Projektes, Frau Wieferich und Frau Runge. Beide erhielten einen wunderschönen bunten Blumenstrauß überreicht. Sie seien das Benzin, das den Motor am Laufen halte. Auch Herr Kittelmann, Leiter der Polizeiinspektion Diepholz, unterstrich mit seinem Grußwort die großartige Leistung aller Beteiligten. Der anschließende spannende Vortrag „Auswirkungen Häuslicher Gewalt auf Kinder und Jugendliche“ von Dr. Böhmann brachte interessante Informationen und einen erweiterten Blick auf das Thema Häusliche Gewalt. Der Facharzt lobte das Projekt und dass damit genau „ins Schwarze getroffen“ wurde. Persönliche Kontakte unter den Menschen und die mutige Ansprache von möglichen Opfern seien das beste Mittel zur Prävention von Gewalt.

 

Im Mittelpunkt aber standen fünf Personen, die sich durch ihr besonderes Engagement höchste Wertschätzung und Respekt erworben haben:

 

Frau Husmann aus Drebber, Frau Schäfer und Frau Wuttke aus Barnstorf (alle drei Gastgeberin Küchentischgespräche), Frau Oelmann als Fleckens-Bürgermeisterin (Schulungsteilnehmerin) und Herr Eickhoff von der Polizeistation Barnstorf als Begleiter von 5 Multiplikatorenschulungen.

 

Doris Wieferich interviewte die Multiplikatoren auf dem „Roten Sofa“.

 

Frei und sehr offen berichteten die Frauen über ihre persönlichen Bezüge zur Thematik. Frau Oelmann zeigte sich stolz auf „ihre Barnstorfer Mitmenschen“ und Herr Eickhoff bekräftigte einmal mehr seinen Respekt vor dem Bürgermut aller Akteure.

 

Bei bunten Schnittchen, Tee, Kaffee und frischen Getränken wurde im Anschluss ein geselliges Miteinander gepflegt.

 

Man tauschte sich aus und gewann vielleicht den einen oder die andere Bekannte/n neu hinzu. Als sichtbares Zeichen dafür, dass der Bürgermut-Gedanke in Barnstorf weiter leben wird, gingen alle Menschen mit einer leuchtend orangefarbenen Bürgermut-Einkaufstasche nach Haus.

 

Hier Bilder anschauen

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0