Eine erste Zwischenbilanz des Zivilcourageprojekts gezogen

Christina Runge, Cord Bockhop, Doris Wieferich und Bernd Kittelmann. Foto: Bredemeier, Kreiszeitung
Christina Runge, Cord Bockhop, Doris Wieferich und Bernd Kittelmann. Foto: Bredemeier, Kreiszeitung

 

Ein gutes Jahr des zweijährigen  Zivilcourageprojekts Bürgermut tut allen gut – Nachbarschaften gegen Häusliche Gewalt aktivieren ist verstrichen. Dies haben Landrat Cord Bockhop und Bernd Kittelmann als Leiter der Polizeiinspektion Diepholz zum Anlass genommen, um mit den beiden Projektleiterinnen Christina Runge und Doris Wieferich eine erste Zwischenbilanz dieses Landesmodellprojekts zu ziehen.

Angetreten sind die Verantwortlichen im Januar 2011 um für den ländlichen Raum neue und bislang nicht im Blick stehende unterstützende Netzwerke für Opfer Häuslicher Gewalt zu mobilisieren, nämlich die Nachbarschaften, die unmittelbaren Lebenswelten von Opfern Häuslicher Gewalt.

Diese erste Bewertung des Projekts hat einige interessante Ergebnisse geliefert und von alles Verantwortlichen zur „Nachahmung“ empfohlen werden.

Als Erfolgsfaktoren wurden ausgemacht:

  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit schafft mehr Akzeptanz
  • Kontinuität der Maßnahmen
  • Keine konstruierten Gesprächsanlässe, d.h. dort mit den Menschen sprechen, wo sie sich befinden, beim Einkaufen, beim Sportevent, beim Volksfest und ...
  • Bekannte Menschen aus der Kommune zur Mitarbeit gewinnen, möglichst heterogen zusammengestellt
  • Interdisziplinäre Teams, auch mit einer Mischung aus Haupt- und Ehrenamtlichen
  • Aus vermeintlichen Misserfolgen neue Maßnahmen entwickeln

 

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